Die Kraft des Spielens: Warum Erwachsene das genauso brauchen wie Kinder #40
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Die Kraft des Spielens.
00:00:05: Warum Erwachsene das genauso brauchen wie Kinder?
00:00:09: Ein Artikel von Walker Larsen, vierzehnte August zwanzigzehntausendsechsundzwanzig am Mikrofon Silke Ohlert.
00:00:17: Von der Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit und Kreativität bis hin zum Stressabbau unser inneres Kind zu akzeptieren ist für ein gesundes und erfülltes Leben unerlässlich und das über alle Lebensphasen hinweg.
00:00:34: Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit mit Spielen – und das zu Recht!
00:00:39: Laut dem National Institute for Play, NIP, mit Sitz in Kalifornien ist das Spielen entscheidend dafür wie sich Menschen und andere Spezies entwickeln, funktionieren und innovativ sind.
00:00:53: Das NIP erklärt, dass das Spielen tief in unseren Nervenstrukturen verankert ist.
00:00:58: Es ist fest in unserer Biologie verwurzelt.
00:01:01: Affektive Neurowissenschaftler haben sieben primäre emotionale Systeme identifiziert mit denen wir geboren werden – dazu gehört auch das Spielen!
00:01:12: Spielkreisläufe im Mittelhirn aktivieren weitreichende neuronale Netzwerke und stärken somit die neuronalen Verbindungen, die mit Sozialisation, Bewegung und emotionaler Regulierung zusammenhängen.
00:01:27: Das Gehirn entwickelt sich spielend.
00:01:30: Für Kinder ist die Spielzeit entscheidend für ihre Entwicklung und ihr Lernen – vom Kleinkind bis in die Jugend hinein und darüber hinaus.
00:01:39: Spielen hilft Säuglingen dabei, ihre Koordination und ihre Blickverfolgungsfähigkeiten zu entwickeln – während Kleinkinder dadurch sowohl körperliche als auch emotionale Widerstandsfähigkeit aufbauen.
00:01:52: Kinder, denen beim Spielen ein angemessenes Maß an Freiheit gewährt wird, entwickeln zudem Kreativität.
00:02:00: Denn ihre grenzenlose Vorstellungskraft kann dann frei schweifen und sie können an allem in ihrer Umgebung Spaß haben!
00:02:08: Untersuchungen haben gezeigt, dass die Förderung spielerischer Neugier die Lernergebnisse verbessert während ein Mangel an Spiel mit emotionalen und Verhaltensproblemen in Verbindung gebracht wird.
00:02:21: Durch Fantasie und Spiel beginnen Kinder die Welt zu begreifen – zu träumen, zu gestalten und zu experimentieren!
00:02:29: Sie lernen das einige der wichtigsten menschlichen Aktivitäten Dinge sind, die wir um ihrer Selbstwillen tun aus purer Freude daran und nicht unbedingt um praktische Ergebnisse zu erzählen.
00:02:42: Das Spielen weckt zudem Interessen, Neigungen die den Charakter prägen und sich zur lebenslangen Beschäftigung oder sogar Berufen entwickeln können.
00:02:52: Das Kind das sich leidenschaftlich für Ritterspiele begeistert studiert später vielleicht Geschichte während dass jenige das von Lego Steinen fasziniert ist einen Weg in Richtung Ingenieurwesen einschlägt.
00:03:05: Auf diese Weise kann das Spielen zu einem Tor zur Berufung werden.
00:03:12: Auch Erwachsene dürfen spielen, aber nicht nur Kinder brauchen Verspieltheit in ihrem Leben – die biologische Veranlagung zum Spielen verschwindet nicht einfach mit dem Alter!
00:03:23: Wir alle brauchen ein gewisses Maß an Spaß im Leben.
00:03:27: Das NIP stellt fest, Spielen ist ein grundlegender biologischer, psychologischer und sozialer Mechanismus.
00:03:35: Der prägt wie wir über die gesamte Lebensspanne hinweg lernen uns anpassen Beziehungen knüpfen und uns entfalten Wenn Spielen fehlt oder dauerhaft unterdrückt wird, sehen Forscher einen Zusammenhang zwischen diesem Mangel und Depressionen – einer beeinträchtigten sozialen Entwicklung sowie Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation und beim Lernen.
00:04:00: Die konkreten Vorteile für Erwachsene sind vielfältig.
00:04:03: Unter anderem regt das Spielen die Kreativität an, baut stressbedingte Anspannung ab, verbessert die Gehirnfunktion und vertieft die Beziehungen zu anderen.
00:04:15: In seinem Buch Essentialism The Discipline Pursuit of Less, auf Deutsch etwa Essentialismus.
00:04:22: Die konsequente Suche nach weniger empfiehlt der US-amerikanische Autor und Unternehmensstrategie Greg McKeown Erwachsenen insbesondere Berufstätigen regelmäßig Zeit zum Spielen einzuplanen.
00:04:37: Dazu müssen wir die Vorstellung ablehnen das Spielentrivial sei Ein Konzept, das wir uns aneignen wenn wir die Kindheit hinter uns lassen.
00:04:52: Zum einen hilft es uns neue Denkweisen zu entwickeln.
00:04:55: Das kann uns dabei unterstützen Probleme zu lösen und in jedem Unterfangen herausragende Leistungen zu erbringen.
00:05:03: Mackeon schreibt über eine Studie mit Grizzly-Bären, die ergab, dass die Bären die am meisten spielten im Allgemeinen am längsten überlebten.
00:05:13: Da das Spielen sie darauf vorbereitet hatte, kreativ zu denken und Probleme zu lösen – das Gleiche gilt für uns!
00:05:21: Mackeone schreibt «Spielen erweitert unseren Horizont auf eine Weise, die es uns ermöglicht Neues zu erkunden.».
00:05:29: neue Ideen zu entwickeln oder alte Ideen in einem neuen Licht zu betrachten.
00:05:34: Es macht uns neugieriger, aufgeschlossener für Neues und engagierter.
00:05:40: Spielen für mehr Wohlbefinden.
00:05:42: Aristoteles sagte bekanntlich wir arbeiten um Muße zu haben.
00:05:47: Spiel- und Muße sind zwar etwas unterschiedliche Kategorien stehen aber im Zusammenhang da beide als Ziel der Arbeit verstanden werden können Und nicht nur als Pausen von der Arbeit.
00:06:00: Aristoteles vertritt hier die Ansicht, dass die wichtigsten zu tiefstmenschlichen Dinge, die wir tun – zum Beispiel nach Wahrheitstreben mit anderen in Verbindung treten oder Schönheitsschätzen nicht direkt mit den praktischen Aspekten der Arbeit verbunden sind.
00:06:16: Viel mehr arbeiten wir um die Möglichkeit zu haben und diesen befreienden humanisierenden Aktivitäten zu widmen!
00:06:25: Das Spiel Auch wenn es weniger ernst ist als das, was Aristoteles als Muße betrachtete, hilft uns dennoch dabei, uns daran zu erinnern, dass das Leben mehr zu bieten hat – also nur ein und ausstempeln.
00:06:38: Und sich anschließend auf das Sofa fallen zu lassen!
00:06:41: Beim Spielen geraten wir oft in einen Flowzustand, indem die Zeit verschwindet und praktische Sorgen, Nöte und Ziele in den Hintergrund treten.
00:06:51: Wir sind wie ein Kind einfach nur
00:06:54: lebendig.".
00:06:57: Auch der gemeinschaftliche Aspekt des Spielens verdient besondere Beachtung.
00:07:01: Die Teilnahme an interaktiven unbeschwerten Aktivitäten bietet etwas, das eine Familie oder eine Gruppe von Freunden gemeinsam erleben kann.
00:07:10: Aufgrund dieser Interaktivität entstehen durch das Spielen viel leichter Bindungen als durch das gemeinsame Starren auf einem Bildschirm – oder was wahrscheinlich ist, auf getrennte Bildschirme!
00:07:24: Wie könnte das in der Praxis aussehen?
00:07:26: Hier ein paar Ideen.
00:07:28: Organisieren Sie eine Spieleabend mit der Familie oder Freunden, verbringen sie Zeit nicht nur damit ihre Kinder- oder Enkelkinder zu beobachten sondern tatsächlich mit ihnen zu spielen.
00:07:41: Nehmen Sie eine Sportart wieder auf die Sie in Ihrer Jugend ausgeübt haben oder probieren Sie einen neue aus?
00:07:48: Nehmen sie sich Zeit einfach nur mit jemandem den Sie lieben zusammen zu sein ganz ohne geplante Aktivitäten und schauen sie, was ihnen gemeinsam einfällt.
00:08:00: Probieren Sie ein neues Hobby oder Handwerk aus!
00:08:04: Spielen?
00:08:05: Oder hören Sie Musik?
00:08:07: Erkunden Sie die Natur.
00:08:10: Erzählen Sie sich Geschichten – und lachen Sie gemeinsam.
00:08:15: Spielen ist die wilde Welt in der man sich skurrilen und unnötigen Dingen hingibt, was sich letztlich doch als ziemlich notwendig für unser Wohlbefinden herausstellt.
00:08:25: Ein gewisses Maß an Freude, an den Dingen um ihrer Selbstwillen.
00:08:30: Einfach das Leben durch Aktivitäten zu genießen die Freude bereiten bleibt unser ganzes Leben lang unverzichtbar.
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