ET+ Rheinmetall betroffen: China sanktioniert deutsche Firmen
Transkript anzeigen
00:00:00: Die EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf eine neue Sanktionsrunde wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine.
00:00:24: Auf der Liste stehen auch Firmen aus China, Peking reagiert mit einer Gegenmaßnahme.
00:00:31: Als Reaktion auf die neuen Russlandsankzonen der EU hat China gegen vierzehn Unternehmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern Exportkontrollen verhängt.
00:00:41: Durch die einundzwanzigste Sanktionsrunde seien auch vierzehnt Unternehmen aus China – unter chinesischen Sonderverwaltungsregion Hong Kong, auf die Liste der EU geraten, begründete das Handelsministerium in Peking den Schritt.
00:00:56: Mit der Maßnahme wahre China die nationale Sicherheit und den nationalen Interessen, teilte die Behörde weiter mit.
00:01:04: Exportunternehmen ist es demnach untersagt sogenannte Dual-Use Güter also Waren mit einem zivilen aber auch militärischen Verwendungszweck an die betroffenen EU Firmen auszuführen.
00:01:16: Zudem dürfen ausländische Personen oder Organisationen den Unternehmen entsprechende Güter mit Ursprung in der Volksrepublik nicht zur Verfügung stellen, wie es hieß.
00:01:28: Wer konkret betroffen ist?
00:01:30: Betroffen sind laut Handelsministerium der Deutsche Rüstungsbauereinmetall die Antrako Chemie-Handelsgesellschaft mitsitz in Duisburg sowie Sindelhauser Materials aus Kempten im Allgäu.
00:01:44: Außerdem setzte Peking-Unternehmen aus Italien, Frankreich, Polen den Niederlanden und weiteren Ländern auf die Liste.
00:01:51: Die Maßnahmen traten sofort in
00:01:53: Kraft.".
00:01:55: Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte, man analysiere die Maßnahmen derzeit und versuche gemeinsam mit den Mitgliedsländern die Auswirkungen zu verstehen.
00:02:04: Und natürlich werden wir anschließend bei unseren Partnern in China um Klarstellung bitten – um besser zu verstehen worum es genau geht!
00:02:12: fügte sie hinzu.
00:02:14: Zuvor hatten sich die EU-Staaten wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket verständigt.
00:02:22: Wie aus einer EU-Mitteilung hervorgehend, nahm der Rat der Mitgliedsstaaten einundfünfzig Einrichtungen auf eine Liste für Exportbeschränkungen zu Dualuse Gütern und Technologie – weil sie Russlands Militär und Rüstungsindustrie unterstützt haben sollen.
00:02:39: Einige dieser Einrichtungen haben der Mitteilung zufolge ihren Sitz in Drittländern wie China, einschließlich Hongkong.
00:02:46: Aber auch Indien, Kasachtan oder Kirgisistan.
Neuer Kommentar