ET+ Buckelwal Timmy: DNA-Proben werfen Fragen auf

Transkript anzeigen

00:00:02: Eine Tierärztin, die Teil der privaten Rettungsinitiative rund um den Buckelwahl Timmy Hope war berichtete von angeblichen Unstimmigkeiten bei der DNA-Analyse.

00:00:32: Im Fall des an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwals, bekannt als Timmy oder Hope gibt es neue Ungereimtheiten.

00:00:41: Eine Untersuchung zweier Gewebeproben die von dem Tier stammen sollen habe starke Abweichungen ergeben so dass sie laut der Tierärztin Kirsten Tunnies nicht von dem selben Tier stammeln könnten.

00:00:53: Dies sagte Tönnies, die Teil der privaten Rettungsinitiative rund um die Unternehmer Walter Guns und Karin Walter-Mommert gewesen war bei einer Pressekonferenz in Hamburg am Mittwoch, den Zweihnzwanzigsten Juli.

00:01:06: Die Untersuchung habe ein einem chinesischen Labor stattgefunden.

00:01:10: Dessen Namen dürfe sie nicht nennen – weil die auch wieder Angst vor diesen politischen Konsequenzen haben!

00:01:17: Die Tierärztin Anne Herrschaft, die ebenfalls der Initiative angehört hatte, sagte der Deutschen Presseagentur, sie habe keinen Zweifel daran, dass der Tod vor der dänischen Insel Anhold angespülte Wahl – derjenige gewesen sei, der zuvor von der Ostsee-Insel Pöl aus Richtung Nordsee gebracht wurde.

00:01:36: Auch wenn es traurig ist, es ist leider unser Wahl!

00:01:40: Sie haben das Tier zweieinhalb Wochen jeden Tag gesehen.

00:01:43: Er hat Merkmale, die ich auf Anhold erkannt

00:01:46: habe.".

00:01:47: Zudem sei sie auf Anholt dabei gewesen, als Taucher den Tracker von der Rückenflosse des Wahls abnamen.

00:01:54: Die Daten des von der Initiative angebrachten und ausgewerteten Senders sollen auch klar zeigen, dass der Wahl nach dem Aussetzen wieder Richtung Ostseeschwamm.

00:02:04: Kurz vor Anholt soll das Signal dann erloschen sein – ein Tracker sendet nur an die Wasseroberfläche Signale.

00:02:11: Singt beispielsweise das Tier tot auf den Grund gibt es keine Übertragung mehr!

00:02:17: DNA-Abweichung durch falsche Lagerungen?

00:02:21: Tunnies gab an, dass das Labor zwei Proben untersucht habe.

00:02:25: Eine sei dem Wahl auf der Barge entnommen worden die andere Probe stammel vom Kadaver des Tiers vor Anhold und sei von jemandem mit nach Deutschland gebracht worden.

00:02:35: Ihren Angaben zufolge war eine der Proben in Formalin eingelegt – eine wässrige Lösung von Formaldehydt.

00:02:42: Solche Fixiermittel führen bei Raumtemperatur zu einem Abbau von DNA.

00:02:47: Solche Fixiermittel führen bei Raumtemperatur zu einem Abbau von DNA, wie eine Studie im Fachjournal Pathology Research and Practice zeigte.

00:02:57: Geschädigte DNA kann DNA-Abgleiche stark verfälschen.

00:03:02: Je länger das Material in Formalin liegt, desto stärker ist meist die Schädigung – dies könnte eine Erklärung für starke Abweichungen sein!

00:03:11: Hinzu kommt, dass die Proben Tönnis zufolge erst spät gekühlt wurden.

00:03:16: Für einen DNA-Abgleich ist aber entscheidend wie die Probe gelagert wurde.

00:03:21: Gewebe sollte schnellstmöglich gekühld, eingefroren oder konserviert werden.

00:03:26: Wärme, Feuchtigkeit und Kontamination beschleunigen den Verlust ein verwertbarer DNA.

00:03:32: Die Tierärztin mit einer Praxis im südhessischen Main-Taunus-Kreis begründete die Wahl eines chinesischen Labors damit, dass sie kein deutsches Labor gefunden habe, das die DNA Untersuchung durchführen wolle.

00:03:45: Die angefragten Labore hätten bei diesen politischen Hintergründen eine Untersuchungen

00:03:51: abgelehnt.".

00:03:52: Tönnis, die die Pressekonferenz alleine durchführte, betonte dass sie nicht für die private Rettungsinitiative um Walter Mommert und Gunz spreche sondern eine separate Initiative.

00:04:04: Auch mit Tierärztin Herrschaft habe sie keinen Austausch mehr.

00:04:07: Sie kündigte an das die Daten der DNA-Untersuchung demnächst veröffentlicht werden.

00:04:13: Der Buckelwal war am dritten März im Hafen von Wismar gesehen worden.

00:04:17: Am dreiundzwanzigsten März wurde er auf einer Sandbank vor dem Thimmendorfer Strand entdeckt.

00:04:23: Während der Rettungsaktion mit dem Anlegen eine Rinne, um das Tier zu befreien, schwammt der Wal aus eigener Kraft fort und strandete mehrfach erneut.

00:04:33: Ab dem einundreißigsten März lag das Tier vor der Insel Pöl bis eine neue Rettungsinitiative rund um die beiden Unternehmer am achtenzwanzigsten April mit ihm Richtung Nordsee startete.

00:04:45: Etwa siebzig Kilometer von Skagen entfernt wurde es am zweiten Mai im Skakarak ausgesetzt.

00:04:53: Knapp zwei Wochen später, am vierzehnten Mai, wurde der Buckelwald tot vor Anhalt angespült.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.