ET+ Bombendrohung: Chinas transnationale Repression nimmt Kanzleramt ins Visier

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00:00:01: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema der lange Arm der KP Chinas.

00:00:07: Bombendrohung, China's transnationalere Präsion nimmt Kanzleramt ins Visier.

00:00:14: Mehrere Theater in Deutschland haben Dro-E-Mails erhalten.

00:00:18: dahinter steht der Versuch Einfluss darauf zu nehmen was Menschen hierzulande sehen sollen und etwas nicht.

00:00:24: die Vorfälle fügen sich ein in ein bekanntes Muster chinesischer Transnationale Repressionen.

00:00:32: Ein Beitrag von Die Eblee vom februarzwanzigsten April.

00:00:35: zwei tausend sechsund zwanzig.

00:00:38: Am Mikrofon Joachim Bettermann.

00:00:42: Der Zug rollte gerade in den Berliner Hauptbahnhof ein, als das Handy von Chan Wei Mann Name geändert vibrierte Nummer unbekannt.

00:00:53: Er nahm ab.

00:00:55: Eine weibliche Stimme meldete sich am anderen Ende der Leitung Erst auf Englisch dann auf Chinesisch gleichmäßig, maschinenartig als kämen die Worte von einem

00:01:05: Tonband.".

00:01:08: Es liegt ein wichtiges Dokument in der chinesischen Botschaft in Berlin für Sie bereit.

00:01:14: Kommen sie es abholen.

00:01:17: Chan verstand sofort dass dies keine freundliche Einladung war.

00:01:22: Es war vielmehr eine Erinnerung.

00:01:24: man weiß wo er sich auffällt.

00:01:26: Chan informierte umgehend die Polizei.

00:01:32: Ich bin auf der schwarzen Liste der kommunistischen Partei Chinas, KPC, erklärte den chinesische Dissident in einem Gespräch mit Epoch Times.

00:01:41: Seit über zwanzig Jahren lebt Chana in Deutschland unter ständiger Bedrohung durch die KPC – gegen ihn soll ein Kopfgeld ausgesetzt worden sein.

00:01:51: Was Chana lebt ist kein Einzelfall.

00:01:55: Transnationale Repression folgt einem System.

00:02:00: Eine Analyse der FDP nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, dessen Deutschland lebenden oppositionellen Aktivisten Rai Weng, Teu Yong aus Hong Kong zeigt.

00:02:10: Chinas transnationaler Repression in Deutschland folgt einem strategischen System.

00:02:15: Hinter den Übergriffen steht ein komplexes Zusammenspiel staatlicher und nichtstaatlicher Akteure.

00:02:21: Chinesische Dissidenten würden demnach innerhalb Deutschlands systematisch eingeschüchtert, bestraft und zum Schweigen gebracht.

00:02:30: Die Organisation Freedom House, mit Sitz in Washington DC dokumentiert hierzu eine Bandbreite an illegalen Praktiken.

00:02:38: Von Morddrohungen über Entführungen bis hin zu illegalen Rückführungen.

00:02:44: Darüber hinaus nutzt die KPC ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss um Regierungen dazu zu bewegen Zielpersonen festzunehmen Aufenthaltsrechte zu entziehen oder Auslieferungen zu ermöglichen.

00:02:57: Häufig werden auch Angehörige in China Unterdruck gesetzt.

00:03:01: Hinzu kommen physische Gewalt und Einschüchterungen durch verdeckte Akteure im Ausland.

00:03:07: Eine Frage des Machterhalts.

00:03:09: Doch warum betreibt die KPC diesen Aufwand, um Kritiker im Auslands zu verfolgen?

00:03:15: Der Hongkong-Aktivist Wong sieht darin vor allem ein Ziel – den Machterhalt!

00:03:21: Die transnationale Repression diene dem chinesischen Regime die Kontrolle über den politischen Diskurs zu sichern.

00:03:27: weltweit.

00:03:29: Zitat Die KP Chinas sieht abweichende Meinungen, egal ob sie in China oder im Ausland geäußert werden als einen direkten Angriff auf ihre Legitimität und politischen Ambitionen an.

00:03:41: Schreibt Wong Solche Zitat.

00:03:44: Abweichenden Meinungen können auch den persönlichen Glauben betreffen wie im Fall von Chan.

00:03:51: Der Hongkonger praktiziert Falun Gong, auch Falundarva genannt – eine traditionelle buddhistisch geprägte spirituelle Disziplin.

00:04:00: In den neunzehntneinziger Jahren war Falun-Gong in China sehr beliebt.

00:04:04: Schätzungen zufolge praktizierten es bis zu einhundert Millionen Menschen.

00:04:09: Der damalige Parteichef Ji'an Zemin sah in der Popularität der spirituellen Bewegung eine Bedrohung für seine Autorität und ordnete nineteenhundneinzig ihre Ausrottung an.

00:04:21: Diese bis heute andauernde Verfolgung schließt Verhaftungen folter bis hin zu Tötungen ein.

00:04:28: Ein großer Irrtum der KPC.

00:04:32: Chan engagiert sich in Europa seither gegen diese anhaltende Verfolg'ung in

00:04:36: China.".

00:04:38: Die KPZ glaubt, wenn sie mich beseitigt, könnte sie Falun Gong ein Stück weit beseiten, erklärt er.

00:04:46: Dieses sei ein großer Irrthum!

00:04:49: Die KPC habe nicht verstanden, was Falun Gong eigentlich ist.

00:04:54: Menschen die Falung Gong praktizieren beschreiben diese Disziplin als einen Weg der Selbstkultivierung.

00:05:01: dieser basiert auf meditativen Übungen sowie auf den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

00:05:08: Ziel sei es sich diesen universellen Werten im eigenen Leben anzunehren.

00:05:13: für viele ein persönlicher Glaubensweg.

00:05:17: Deutsche Theater im Visier.

00:05:21: Die Repression der KPC im Ausland trifft längst nicht mehr nur einzelne Dissidenten.

00:05:28: Auch kulturelle Veranstaltungen in Deutschland geraten ins Visier, wie mehrere Vorfälle zeigen.

00:05:33: Dahinter steht der Versuch Einfluss darauf zu nehmen was Menschen in Deutschland sehen können und etwas nicht.

00:05:41: Seit twenty-fiveundzwanzig berichten mehrere Theater in Deutschland von Drohbotschaften – im Zusammenhang mit Gastspielen von Shen Yun Performing Arts Das New Yorker Tanz-Ensemble wurde im Jahr twohntausend sechs von Falun Gong praktizierenden gegründet.

00:05:57: Die Künstler bringen mit Tanz und Musik die traditionelle chinesische Kultur auf die Bühne, ein China vor dem Kommunismus.

00:06:06: Gleichzeitig machen die Aufführungen auf die Verfolgung von Falunkong aufmerksam.

00:06:12: E-Mails bedrohen auch Bundeskanzleramt.

00:06:16: Vor den geplanten Aufführungen Anfang des Jahrtausendzehntes erhielten deutsche Theater-E-Mails mit offenen Drohungen.

00:06:24: In einer davon hieß es auf Deutsch, Zitat Das Bundeskanzleramt und der Konzertsaal an der Spree im Bezirk Mitte wurden mit Sprengstoff- und improvisierten Zündern präpariert.

00:06:36: Um eine Explosion zu verhindern, stellen sie bitte umgehend die Aufführungen von Shen Yun ein und kündigen Sie sämtliche Verträge und Kooperationen mit Shen Yun Performing

00:06:47: Arts.".

00:06:49: In einer weiteren Nachricht auf Englisch wurden auch Mitarbeiter des Theaters bedroht – Zitat sollten die Shengyun-Aufführungen stattfinden, während die Mitarbeiter des Theaters einschließlich ihre Familien in Gefahr.

00:07:04: Sie könnten entführt oder in Autounfälle verwickelt werden.

00:07:07: Natürlich würden Frauen mit Sicherheit vergewaltigt und ermordet werden!

00:07:12: Bitte überlegen sie sich das

00:07:14: gut!".

00:07:15: Auch im vergangenen Jahr kam es in Deutschland zu vergleichbaren Drohungen gegen Theater.

00:07:20: – Zitat Ich schwöre auf Jesus, eine große Menge Sprengstoff wurde im Theater deponiert.

00:07:26: Wenn Shen Yun Art-Trub auftritt werden die Bomben

00:07:30: explodieren.".

00:07:32: In allen bislang untersuchten Fällen kam die deutsche Polizei zu dem Ergebnis das sich die Drohungen nicht als konkrete Gefährdung bestätigten.

00:07:42: Welttonnee im Schatten anhaltender Bedrohungen.

00:07:46: Nach Angaben des Falundarfa Information Center war Shen Yun seit Jahrzehnts sechs weltweit von fast dreihundertfünfzig Vorfällen betroffen, teilweise täglich.

00:07:57: Dies umfasst unter anderem Drohungen mit angeblichen Massenschießereien Vergewaltigungen von Tänzerinnen Brandstiftung sowie Gewaltdrohungen gegen Kinder der Künstler.

00:08:08: Zusätzlich gab es dutzende falsche Bombendrohungen die wiederholt zu Evakuierungen von Theatern geführt haben Unter anderem in den USA, Kanada, Frankreich, Australien, Großbritannien und weiteren Ländern.

00:08:22: Deutschland verschärft Strafrecht.

00:08:26: Die Bundesregierung räumte in einer Antwort auf eine kleine Anfrage Anfang des Monats ein, dass die Bedrohung Deutschlands durch Aktivitäten chinesischer Nachrichtendienste in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen habe.

00:08:39: Wie konkret diese Bedrohung ist, zeigt ein jüngster Fall.

00:08:42: Jian Gei – Ein deutscher Staatsbürger mit chinesischer Herkunft wurde Ende September, twenty-fünfundzwanzig zu vier Jahren und neun Monaten verurteilt.

00:08:53: Das Dresdner Gericht sah es als erwiesen an, dass er für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet hat und gezielt Oppositionelle in Deutschland ausgespät hatte.

00:09:03: Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung kürzlich eine Gesetzesverschärfung auf den Weg gebracht.

00:09:09: Wer im Auftrag einer fremden Macht eine Zitat vorsätzliche rechtswidrige Tat begeht, muss seit Anfang April mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe rechnen.

00:09:22: Darüber hinaus soll auch die Erfassung und Auswertung entsprechender Vorfälle verbessert werden.

00:09:28: Dazu zählen Anpassungen im polizeilichen Meldesystem sowie der Ausbaussystematischer Lagebilder, um das bislang lückenhafte Gesamtbild zu transnationaler Repression schrittweise zur Vervollständigung.

00:09:41: Für Chan bleibt das Thema Sicherheit der Weile Teil seines Alltags – weshalb er zusätzliche Schutzmaßnahmen treffen muss.

00:09:50: Gleichzeitig erinnert er sich an einen Satz seiner

00:09:53: Großmutter."

00:09:55: Wenn man nichts Böses tut, braucht man keine Angst zu haben.

00:09:59: Auch wenn jemand nachts an die Tür

00:10:01: klopft.".

00:10:04: Anmerkung der Redaktion.

00:10:06: Da die kommunistische Partei Chinas Falun Gong praktizierende bis heute auch außerhalb Chinas verfolgt wurde der Name der betroffenen Person zum Schutz anonymisiert.

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