ET+ Was die Flut absurder KI-Videos mit unserer Wahrnehmung macht
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00:00:00: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Phänomen geistiger Erschöpfung, was die Flut absurder KI-Videos mit unserer Wahrnehmung macht.
00:00:11: Täuschend echte Nachrichten, KI Gesichter und endlose Clips.
00:00:15: Generative KI verwandelt Kurzvideo Plattformen in eine Form schnellen Reizes statt sinnvoller Inhalte!
00:00:24: Ein Beitrag von Lydia Röber vom am Mikrofonio Achim Bettermann.
00:00:32: In Kürze, KI-generierte Kurzvideos prägen zunehmend die Feeds von YouTube, TikTok und Instagram.
00:00:39: Begriffe wie Brainrodt oder AI Slop beschreiben massenhaft produzierte aufmerksamkeitsoptimierte Inhalte, die durch generative KI stark zunehmen.
00:00:51: Wirtschaftliche Anreize treiben die Entwicklung mit Folgen für Wahrnehmung, Vertrauen.
00:00:59: Bekommen sie neuerdings auch Kurzvideos mit oft absurd wirkenden Inhalten in ihren Feeds auf YouTube und
00:01:05: Co.?
00:01:07: Ein überzeugend lebendiger Elvis tanzt gemeinsam mit Lady Gaga über das Parkett.
00:01:12: Ein Elefant setzt die Gesetze der Physikausserkraft, als er ein überdimensioniertes Krokodil durch die Luft schleudert – und eine süße Hauskatze rettet nicht nur ihr Kätzchen sondern gleich auch ihre Besitzerin indem sie einen großen Braunbären in die Flucht schlägt!
00:01:28: Absurde Bilder im Sekundentakt.
00:01:32: Solche Videos sind mittlerweile Alltag auf YouTube, TikTok und Instagram Reels.
00:01:37: Sie sind meist kurz laut visuell überladen und oft inhaltsleer.
00:01:42: Handlung Kontext oder Aussagespielen kaum eine Rolle.
00:01:46: Viele dieser Clips stammen nicht mehr von Menschen sondern von Algorithmen die unermüdlich neue Varianten erzeugen.
00:01:53: Entscheidend ist nur dass der nächste Clip sofort folgt.
00:01:58: Was zunächst wie harmlose Unterhaltung oder digitale Kuriosität wirkt, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem der digitalen Öffentlichkeit.
00:02:08: In sozialen Netzwerken verbreitet sich eine neue Art von Inhalten die in den USA als sogenannte Brainrot bezeichnet wird.
00:02:19: Massenhaft produzierte inhaltlich flache oder sinnfreie Beiträge, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden und primär auf maximale Aufmerksamkeit abzielen.
00:02:31: Dieses Phänomen – das zunächst vor allem in den USA beobachtet wurde – ist längst auch in Deutschland angekommen.
00:02:39: Brainrod von der Netzkultur zum Phänomene geistiger Erschöpfung.
00:02:45: Brainrod existierte bereits lange vor dem aufkommen generativer KI.
00:02:50: Der Begriff umfasst Memes, humorvolle oder unsinnige Sketche, Videos von Kindern oder Tieren mit albernen Handlungen sowie andere Inhalte die Nutzer intellektuell nur minimal ansprechen und meist keine tiefere Bedeutung vermitteln abgesehen von Zufälligkeit oder Absurdität.
00:03:10: Auf Deutsch etwa Gehirnfeule Stammt der Begriff aus der Netzkultur und beschreibt die Auswirkungen des Konsums minderwertiger Online-Inhalte.
00:03:21: Dazu zählen negative Effekte auf Denk- und Konzentrationsfähigkeit sowie auf geistiges Wohlbefinden und psychische Gesundheit.
00:03:30: In Oxford wird der Brainrod als Zitat trivial oder anspruchslos definiert und als potenziell schädlich für den, Zitat geistigen oder intellektuellen Zustand einer Person angesehen.
00:03:45: Und bildet damit die Grundlage für das Phänomen.
00:03:48: Brainrod wurde sogar für das Unwort des Jahres.
00:04:01: Die Verbindung von generativer KI mit den Merkmalen von Brainrod hat ein neues Genre hervorgebracht, das oft als AI-Slop bezeichnet wird.
00:04:11: AI Slop auf Deutsch etwa KI Schrott umfasst KI generierte Inhalte die belanglos oder qualitativ minderwertig sind und im Internet verbreitet werden.
00:04:22: Dabei ist zu beachten dass die Bewertung von Inhalten stark subjektiv ist.
00:04:27: Was eine Person als brainwrote oder minderwertig einstuft, kann einer anderer als unterhaltsam empfinden und entsprechend anders benennen.
00:04:37: Die Flut von KI-Schrott – Ursachen und Aufwand.
00:04:42: In einem November des letzten Jahres veröffentlichten Studie des Videobearbeitungssoftwareunternehmens Cupwing wurden in einem Fünftel der YouTube Feeds von fünfhundert untersuchten Kurzvideos KI generierte Bilder und Clips identifiziert.
00:04:58: Einige der analysierten Kanäle hatten Millionen Abonnenten und Milliarden Aufrufe.
00:05:04: Entsprechend hoch kann auch der finanzielle Erfolg sein, automatisierte Produktion reale Gewinne.
00:05:32: Diese Entwicklung wird durch generative KI möglich, die die Produktionskosten digitaler Inhalte drastisch senkt.
00:05:39: – wo früher Zeit, Personal und handwerkliches Können nötig waren, genügen heute wenige Texteingaben.
00:05:47: Algorithmen der Plattformen verstärken den Trend in dem sie Inhalten bevorzugen, die schnell konsumiert werden und hohe Interaktionsraten erzielen.
00:05:56: Qualität Wahrheitsgehalt oder gesellschaftlicher Wert spielen dabei kaum eine
00:06:01: Rolle.".
00:06:03: Zitat.
00:06:04: Generative KI-Tools haben die Einstiegshürden für die Videoproduktion drastisch gesenkt, erklärte Ruhini Lakshaneh, interdisziplinäre Technologieforscherin gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
00:06:18: und sie sagt weiter Kanäle, die diese Methoden nutzen können Empfehlungsfiets allein durch ihre Menge überschwemmen.
00:06:33: Unabhängig von der Qualität der
00:06:34: Inhalte.".
00:06:37: Auch AI-Slop folgt dieser Logik.
00:06:40: Die KI generierten Kurzvideos zielen nicht primär auf Unterhaltung oder kognitive Beeinflussungen Dass sie Wahrnehmung fragmentieren, die Konzentrationsspanne verringern und kurzfristige Belohnungsmechanismen aktivieren ist vor allem ein Nebenprodukt eines Geschäftsmodells das Aufmerksamkeit zur Ware macht.
00:07:01: Auch in Deutschland zeigen Analysen von Kurzvideo-Plattformen dass KI generierte Inhalte zunehmend sichtbar werden.
00:07:09: Der Online-Video-Monitor, Goldmedia- Twenty-Fünfundzwanzig dokumentiert, dass siebenundsechzig Prozent der Online-Videoproduzenten bereits KI einsetzen und sechzehn Prozent vollständig KI generierte Videos erstellen.
00:07:25: Zwar misst die Studie nicht direkt die Anteile in den Feeds von TikTok, Instagram oder YouTube – Sie verdeutlicht jedoch wie weit verbreitet die KI Videoproduktion ist!
00:07:36: und wie stark sie zur Zunahme von KI-Content in den Feeds beiträgt.
00:07:41: Gleichzeitig beziehen insbesondere jüngere Menschen einen Großteil ihrer Informationen aus sozialen Netzwerken, die Generation Z nutzt soziale Medien als zentrale Nachrichtenquelle.
00:07:54: Über seventy Prozent der Generation Z bezogen im Jahr zwanzig Jahre Informationen über Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube.
00:08:04: Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Rolle sozialer Netzwerke als Informationsquelle, Vertrauen und Wahrheitsgehalt in sozialen Medien.
00:08:15: In Deutschland vertraut weniger als die Hälfte der befragten sozialen Medien-als Nachrichtenquelle wie eine Umfrage der internationalen Hochschule zu Fake News zeigt.
00:08:26: Nur dreißig Komma neun Prozent stuften KI Anwendungen wie ChatGPT als glaubwürdig ein.
00:08:32: Für soziale Medien lag der Wert mit dreißig Komma acht Prozent ähnlich niedrig.
00:08:38: Fast neunzig Prozent sehen Fake News als ernsthafte Bedrohung für Demokratie und Freiheit.
00:08:44: Besonders kritisch bewertet werden sie im politischen Bereich, zweiundneinzig Komma zwei Prozent da sie Meinungsmanipulationen und Wahlbeeinflussungen begünstigen können.
00:08:55: Problematisch wird KI vor allem dort wo Inhalte nicht eindeutig erkennbar sind.
00:09:00: Türen für Manipulation stehen offen.
00:09:03: Stimmen wirken menschlich, Bilder realistisch, Videos authentisch.
00:09:08: Für viele Nutzer wird es zunehmend schwierig zwischen echten Aufnahmen, satirischer Überzeichnung und vollständig künstliche Material zu unterscheiden.
00:09:18: Trotz des steigenden Misstrauens überprüft laut einer aktuellen Ernstentyang-Umfrage nur etwa ein Viertel, siebenundzwanzig Prozent der deutschen Nutzer KI generierte Texte oder Bilder auf ihren Wahrheitsgehalt – was unter dem internationalen Durchschnitt liegt.
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