ET+ Treibstoffpreise in Deutschland: Warum Benzin und Diesel so teuer sind #47
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00:00:00: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema teure Spritpreise.
00:00:06: Treibstoffpreise in Deutschland, warum Benzin und Diesel so teuer sind?
00:00:11: Super kostet in Deutschland aktuell durchschnittlich zwei Euro zwanzig, Diesel zwei Euro zweieinzwanzig pro Liter!
00:00:18: Damit gehört die Bundesrepublik zu den teuersten Ländern Europas – was hinter den Preisen steckt.
00:00:25: Ein Beitrag von Reinhard Werner vom fünfzehnten August zwei tausend sechsundzwanzig am Mikrofon Joachim Wettermann.
00:00:32: In Kürze, hohe Preise.
00:00:34: Super kostete am Samstag zwei Euro zwanzig Diesel zwei Euro zweieinzwanziger pro Liter.
00:00:40: EU vergleich Deutschland liegt beim Sprit deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
00:00:46: Steuern Energiesteuer an CO-Preis machen einen erheblichen Teil des Tankstellenpreises aus.
00:00:53: Politischer Streit Grüne und SPD fordern eine Übergewinnsteuer, Wirtschaftsministerin Reiche lehnt sie ab.
00:01:02: Die Treibstoffpreise in Deutschland bleiben auf einem hohen Niveau.
00:01:05: Die Plattform Benzinpreisaktuell.de wies am Samstagmorgen, den Fünfzehnten August einen bundesweiten Durchschnittspreis für Superbenzin von zwei Euro zwanzig aus.
00:01:15: E-X stand bei zwei Euro vierzehn und Diesel bei zwei euro zweienzwanzig pro Liter.
00:01:22: Für die Woche bis zum zehnten August meldete die EU-Kommission einen Durchschnittspreis in Mitgliedsländern von etwa € oneinundneunzig für Benzin und zwei Euro eins für Diesel.
00:01:33: Damit lag das Preisniveau in Deutschland rund dreizehn Prozent bzw.
00:01:37: etwa zehn Prozent über dem EU Mittel.
00:01:41: Beim Superbenzin lag Deutschland laut Clevertanken.de in der dreißigsten Kalenderwoche auf Platz vier, der teuersten Länder in Europa hinter Dänemark den Niederlanden und Finnland.
00:01:54: Beim Diesel war das Preisniveau in Finnland den Niederalanden Frankreich, der Schweiz und Belgien noch höher.
00:02:02: Deutsche Preise für Sprit EU weit im Spitzenfeld.
00:02:07: Zu den günstigsten Ländern der EU bei den Treibstoffpreisen zählen weiterhin Schweden und Malta, mit zuletzt € einunddreißig für Super in Schweden – und € einunzwanzig für Dieselkraftstoff in Malta.
00:02:21: Im untersten Bereich finden sich auch Bulgarien, Zypern, Ungarn- und Luxemburg.
00:02:25: Grund für die niedrigen Preise sind dort hauptsächlich staatliche Interventionen und die Steuerpolitik.
00:02:32: So liegt Malta staatliche Höchstpreise für Treibstoffe fest und arbeitet mit Subventionen über den staatlichen Haushalt, um diese zu gewährleisten.
00:02:41: Schweden hat seit twenty-fünfundzwanzig die Verpflichtung zur Beimischung von Biokraftstoffen auf das EUweite Mindestmaß abgesenkt sowie die Kraftstoffsteuer reduziert.
00:02:53: Energiesteuern CO²-Preis treiben die Belastungen.
00:02:57: Die deutsche Bundesregierung hält an ihrer Steuerpolitik auf Treibstoffe fest, nachdem sie Anfang Mai für zwei Monate den sogenannten Tankrabatt eingeführt hatte.
00:03:06: Bedingt durch die Senkung der Energiesteuern auf Benzin und Diesel sank der Preis um fourteen Komma vier Cent.
00:03:14: Seit dem Ende dieser vorübergehenden Maßnahmen sind die Preise deutlich in die Höhe geschossen – beim Benzin teilweise wieder über das Niveau vom April.
00:03:23: Die Feste Energiesteuer in Deutschland beträgt ... und diese Steuer fällt unabhängig von der Höhe des Rohölpreises an.
00:03:38: Weitere... Auf den gesamten Nettopreis einschließlich Energiesteuer kommt eine zusätzliche Belastung von neunzehn Prozent Mehrwertsteuer.
00:03:58: Der gesamte Steueranteil am Treibstoffpreis in Deutschland beträgt laut Statista somit rund die Hälfte des Preises an der Zapfsäule.
00:04:07: Das exakte Ausmaß hängt von Faktoren wie Kraftstoff, CO-Preis und dem jeweiligen Nettomarktpreis ab.
00:04:14: Niedrigwasser lässt Preis für Treibstoff weiter steigen.
00:04:19: Kurzfristig wirken neben dem Iran-Krieg und dem dadurch beeinflussten Ölpreis auch andere Faktoren preistreibend.
00:04:26: Dazu gehört das Niedrigwasser auf dem Rhein, der einen bedeutenden heimischen Transportweg für Öl und Kraftstoffe darstellt.
00:04:33: Aufgrund der niedrigen Pegel können Tankschiffe weniger Ladung transportieren was die Logistikkosten in die Höhe treibt.
00:04:40: Dazu kommen hohe Raffineriemargen und knappere Dieselangebote.
00:04:45: Der internationalen Energieagentur zufolge trugen im Juli höhere saisonale Nachfrage, niedrige Lagerbestände, Produktionsausfälle sowie geringe Exporter aus Russland dem Nahen Osten und Asien dazu bei.
00:04:59: Über die Straße von Hormuz wird nicht nur Rohöl transportiert sondern die Spannungen betreffen auch große Mengen bereits raffinierter Kraftstoffe.
00:05:08: Grünen Fraktionschefin Katharina Dröge sprach angesichts der hohen Treibstoffpreise diese Woche.
00:05:15: Sie wirft den Mineralölkonzernen vor, für die erheblichen Belastungen verantwortlich zu sein und fordert eine Übergewinnsteuer.
00:05:23: Damit schließt sie sich einer Forderung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schvesig an.
00:05:30: Die SPD-Politikerin forderte diese Woche neben einer Übergewinsteuer auch eine Spritpreisbremse.
00:05:37: Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, CDU hingegen hat solche Maßnahmen im Frühjahr als – Zitat «teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig» bezeichnet.
00:05:50: Tankstellenverband fordert Ende der zwölf Uhr-Regel.
00:05:55: Der Verband der freien Tankstellen sprach sich diese Woche für ein Ende der Zwölf-Uhr-Regeln aus.
00:06:00: Eine Umfrage zufolge hatten sich zwei Drittel der befragten Mitgliedsunternehmen für eine vollständige Abschaffung der Regel ausgesprochen.
00:06:09: Ein weiteres knappes Siebtel fordert eine grundlegende Überarbeitung.
00:06:13: Verbandchef Carsten Müller erklärt, der Gesetzgeber schaffe dadurch Zitat künstliche Spitzen und Leerzeiten anstatt den Wettbewerb zu verbessern.
00:06:23: An der Umfrage beteiligten sich hundertzweiunddreißig Unternehmen mit zusammen mehr als achthundertfünfzig Tankstellen – das ist rund ein Viertel der Verbandsmitglieder.
00:06:33: Die Bundesregierung hatte die Zwölf-Uhr-Regel zum ersten April diesen Jahres als Entlastungsmaßnahme eingeführt, um die seit dem Iran-Krieg gestiegenen Preise für Benzin und Diesel unter Kontrolle zu bringen.
00:06:45: Die Preise dürfen seitdem einmal täglich um zwölf Uhr erhöht werden – laut einer kleinen Anfrage habe aus Sicht der Regierung die Maßnahme die Zitat Verlässlichkeit der Preisinformationen.
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