ET+ Im Zweiten Weltkrieg: Indischer Fürst rettete Hunderte polnische Kinder vor den Sowjets #107

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00:00:00: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Meinungen.

00:00:07: Im Zweiten Weltkrieg, indischer Fürst rettete hunderte polnische Kinder vor den Sowjets.

00:00:14: Als die weltwegg schaute, trat Maharaja Raji Zinjijadeja Herrscher des indischen Fürstenstaates Navanagar hervor um weisen Kindern während des Zweiten.

00:00:31: Ein Beitrag von Brolka Larsson vom fünften September, im Wettermann.

00:00:40: Betrachtet euch nicht als Weisenkinder!

00:00:43: Ihr seid jetzt Nawanagaris und ich bin Bapu der Vater aller Menschen von Nawanaga also auch euer Vater.

00:00:53: Den polnischen Kindern müssen die Worte des Maharajas von Nawanalga wohl zunächst unwirklich vorgekommen sein nachdem sie von allen Völkern der Erde verstoßen worden waren.

00:01:05: Sie waren als weisen Kinder und Ausgesetzte durch raue Kargelandschaften gezogen, hatten Hunger, Elend- und Herzensleiterlitten einen ermüdenden Tag nach dem anderen soweit ihre Erinnerung zurückreichte.

00:01:20: War es möglich das es doch noch einen gastfreundlichen Winkel auf der Welt gab?

00:01:25: War's möglich dass dieser Mann tatsächlich für sie da sein wollte?

00:01:31: Ihr seid keine Weisen.

00:01:35: Auch das dunkle Gesicht, die sanften dunklen Augen und die breiten Schultern des Mannes der sich nun ihr Vater nannte mussten diesen hellhäutigen, hellharigen polnischen Kindern fremd vorgekommen sein.

00:01:49: Betrachtet euch nicht als Weisen!

00:01:52: Dieser Satz muss für sie absurd geklungen haben.

00:01:56: doch wie die Kinder noch erfahren sollten waren dies keine leeren Worte.

00:02:00: Der Herr Maharaja von Nawanaga Der gute Maharaja, wie ihn die Polen später nannten, meinte diese Worte von ganzem Herzen.

00:02:11: Welch seltsamer Fügung der Sterne war es zu verdanken, dass diese rund tausend polnischen Kinder im Alter von zwei bis fünfzehn Jahren vor die Haustür eines indischen Prinzen gelangt waren?

00:02:24: Im Jahr neununddreißig wurde Polen von zwei weit aufgerissenen alles verzehrenden Mäulern verschlungen – den Nationalsozialisten und den Sowjet-Kommunisten.

00:02:38: Diese beiden Mächte hatten einen Nichtangriffspakt unterzeichnet und miteinander vereinbart, die Polnische Republik unter sich aufzuteilen.

00:02:47: In der Folge wurden hunderttausende Polen getötet oder deportiert.

00:02:53: Nachdem die Soviets in polnisches Gebiet eingefallen waren begannen sie polnische Intellektuelle gesellschaftlich gefährlich galten, zu töten oder zusammenzutreiben und den Arbeitslager nach Sibirien zu schicken.

00:03:14: Viele dieser Unglücklichen kamen auf der Reise ums Leben, weil sie in ungeheizten Fivagons den rauen Winterbedingungen ausgesetzt waren.

00:03:24: Andere starben unter den schrecklichen Bedingungen in den Lagern.

00:03:29: Doch nur zwei Jahre später – im Jahr nineteenhundertvierzig brach Hitler den nicht Angriffspakt und marschierte in die Sowjetunion ein.

00:03:39: Plötzlich waren die Deutschen für Stalin ein viel größeres Problem als die Polen, erordnete daher die Freilassung der polnischen Gefangenen sowie die Aufstellung einer polnische Armee an um sich Hitler Deutschland entgegenzustellen.

00:03:55: Der inzwischen von den Alliierten kontrollierte Iran wurde zum Fluchtweg für Zehntausende Polen aus der Sowjet Union.

00:04:04: zu diesem Zeitpunkt war noch niemandem so recht klar, was mit ihnen geschehen sollte.

00:04:10: Die polnischen Flüchtlinge – insbesondere die Kinder von denen viele aufgrund ihrer Internierung in sowjetischen Lagern unterernährt und von Krankheiten geplagt waren – stellten für jedes Land oder jede Gruppe diese Aufnahmen eine erhebliche finanzielle und humanitäre Belastung dar.

00:04:28: Daher war ihr Schicksal zunächst ungewiss!

00:04:34: Ein Refugium.

00:04:37: Doch während Regierungen, Bürokraten und Behörden debattierten, stritten und zögerten hatte ein Mann Mitleid untergriff die Initiative.

00:04:47: Der Maharaja von Navanagar Dikvi Jaisinghi nahm die Angelegenheit selber in die Hand und beschloss die polnischen Kinder aufzunehmen ohne auf die Zustimmung der britischen oder indischen Regierung zu warten.

00:05:02: Er lud sie in seinen nominell souveränen indischen Fürstenstaaten Navanagar ein.

00:05:24: und die Aufgaben des Maharajas übernahm.

00:05:37: Digvijay Singhi war ein eher kleiner, stemmiger Militärmann der im Ersten Weltkrieg bewundernswerte Dienste geleistet hatte.

00:05:47: Er wurde in der britisch-indischen Armee zum Hauptmann befördert und erhielt später in der indischen Armée eine Ehrenbeförderung zum General Leutnant.

00:05:56: Doch trotz seiner militärischen Haltung hatte er einen milden, nachdenklichen Blick.

00:06:02: Ein mitfühlendes Herz und ein väterliches

00:06:04: Wesen.".

00:06:06: Sein gütiger und mutiger Geist zeigte sich in seiner Entscheidung die polnischen Flüchtlingskinder aufzunehmen.

00:06:14: Wie Peter Zablotski für das Smithsonian Magazine schrieb – Zitat außergewöhnlich.

00:06:31: Er hatte keine historische Verbindung zu Polen, keinen strategischen Grund zum Handeln und stand auch nicht unter äußerem Druck zu reagieren.

00:06:59: ist es meine Pflicht, für sie zu sorgen.

00:07:03: Ein neues Zuhause fern der

00:07:04: Heimat.".

00:07:06: Und er sorgte für sie und zwar mit Stil!

00:07:09: Er sorgten nicht nur für Nahrung und Unterkunft sondern auch für Gemeinschaft, Religion, Bildung, Spiele einen Strand zum Schwimmen und all die anderen Dinge, die zur Kindheit gehören.

00:07:21: Trotz der heftigen Proteste britischer Beamter, errichtete der Maharaja in der Nähe seines Palastes auf der Kathiava-Halbinsel im Dorf Balakadi ein weitläufiges Camp für die Kinder und erklärte den Briten – Zitat «Es ist mein Geld.

00:07:38: Wo ich es ausgebe, ist meine Sache».

00:07:42: Zu der Anlage gehörten einige Dutzend einfache Wohnbauten für die kinder eine Schule, eine Bibliothek, Küchen und eine katholische Kirche.

00:07:51: Digvijai Singi bezeichnete die Flüchtlinge als Zitat «Meine Kinder» und nahm ihre Erziehung sehr ernst.

00:08:00: Er bestand auf der Würdigung ihrer polnischen Identität, daher ordnete er an dass im Camp jeden Tag die polnische Flagge gehisst.

00:08:22: unterrichteten sie auch weiterhin in der Schule des Camps.

00:08:25: Um die seelsorgerischen Bedürfnisse der Kinder kümmerte sich Partha Franchisek-Pluta, doch das reichte dem Maharaja noch nicht – er organisierte kulturelle und sportliche Veranstaltungen für die Kinder.

00:08:39: Ein ehemaliger Profifußballer leitete den Sportunterricht.

00:08:44: Schon bald verfügte das Camp über eine Mannschaft, die es mit lokalen indischen und britischen Militärmannschaften aufnehmen konnte.

00:08:52: Der Maharaja besuchte die Theaterstücke, Aktivitäten, Ostergottesdienste und Sportveranstaltungen der Kinder.

00:09:00: Als Krönung des Ganzen erschien er an Weihnachten sogar als Weihnachtsmann verkleidet um den Kindern Geschenke zu verteilen.

00:09:20: Sie verdanke dem Harajah ihr

00:09:23: Leben.".

00:09:27: Andere Überlebende haben laut Aufzeichnungen ähnliche Aussagen gemacht.

00:09:31: Karolina Rybka lebte ebenfalls in dem indischen Camp.

00:09:35: In einem Interview mit CBS News aus dem Jahr zweizehntneinzehnte sagte sie, er hat uns das Leben gerettet!

00:09:44: Sie erinnerte sich daran, dass sie bis Mittags zur Schule ging und danach mit den anderen Kindern ans Meer um dort zu schwimmen.

00:09:52: Große Wellen, wir sind einfach nur gesprungen.

00:09:55: Wir waren so glücklich!

00:09:58: Ich habe keine Ahnung was aus uns tausend Kindern geworden wäre", sinierte sie.

00:10:03: Der Krieg war überall – niemand wollte uns.

00:10:08: Zumindest für diese Gruppe von Kindern wurde die Geschichte neu geschrieben und die Hölle verwandelte sich in den Himmel.

00:10:16: Eine Welt, die sie zu Hunger-und Tod verdammt hatte öffnete sich plötzlich wieder und hieß sie in den lächelnden Augen eines indischen Fürsten willkommen.

00:10:28: Seine Kinder bis zum Schluss

00:10:31: beschützen.".

00:10:33: Doch das idyllische Leben der Kinder wurde bedroht, als die von der Sowjetunion unterstützte polnische Regierung in Lublin auftauchte.

00:10:42: Sie teilte dem Maharaja und den Kindern mit, dass die Weisenkinder gemäß internationalem Recht in ihr Geburtsland zurückkehren müssten.

00:10:52: Der Maharaja und sein Team vermuteten, dass dies ein Versuch der Sowjet zwar die Kontrolle über die Kinder zu erlangen.

00:10:59: Um zu verhindern, das die Kommunisten die Kinder in ihre Hände bekamen, adoptierten der Maharajah, der Camp-Leiter Partha Francisek Pluta und der britische Verbindungsoffizier Leuthan Joffrey Clark – die Kinder gemeinsam im einzigen Rechtsverfahren.

00:11:18: Unterdessen bemühte sich das rote Kreuz überlebende Familienangehörige auswendig zu machen, damit die Kinder sicher nach Hause geschickt werden konnten.

00:11:28: Nach und nach wurden die Kinder in die Vereinigten Staaten – nach Australien, Kanada und Großbritannien umgesiedelt.

00:11:36: Nur diejenigen, die zurückkehren wollten, wurden nach Polen zurückschickt.

00:11:41: Der letzte Kinderkonvoy verließt das Camp im Jahr nineteenhundertsechsundvierzig.

00:11:48: Digvijai Shinji verlangte für seine unglaubliche Großzügigkeit nie eine Gegenleistung.

00:11:54: Seiner Meinung nach hat er einfach das Richtige getan.

00:11:59: Postum wurde jedoch geährt, er wurde mit dem Verdienstorden der Republik Polen ausgezeichnet.

00:12:06: in Warschau wurde außerdem ein Platz nach ihm benannt Der Platz des guten Maharajas.

00:12:13: Den besten Einblick in das edle Herz dieses Mannes erhalten wir, wenn wir seinen eigenen Worten lauschen.

00:12:20: So äußerte er sich in einem Interview mit der alle zwei Wochen erscheinenden Zeitschrift Poland über seine Entscheidung die Kinder aufzunehmen.

00:12:30: Es lohnt sich den Text ausführlich zu zitieren.

00:12:34: Zitat Tief bewegt und erschüttert vom Leid der polnischen Nationen und insbesondere jener, die ihre Kindheit und Jugend unter den tragischen Umständen dieses schrecklichsten aller Kriege verbringen möchte ich einen Beitrag leisten und ihr los in gewisser Weise verbessern indem ich ihnen Zuflucht in einem Land biete das weit entfernt ist von den Verwüstungen des Krieges.

00:12:58: Ich bin überaus froh dass sich die Gelegenheit habe das Leid dieser Kinder zu lindern da ich mit der polnischen Nation und ihrem unermüdlichen Kampf gegen die Unterdrückung solidarisch bin, eine Nation, die so großartige Söhne hervorgebracht hat.

00:13:15: Ich versuche alles in meiner Macht stehende zu tun um die Kinder zu retten!

00:13:20: Sie müssen nach diesen schrecklichen Prüfungen ihre Gesundheit und Kraft wieder erlangen damit sie in Zukunft die Aufgaben bewältigen können, die sie in einem befreiten Polen

00:13:31: erwarten.".

00:13:33: Dies sind die Worte einer bestimmten Art von Mensch, der von Zeit zu Zeit in der Geschichte auftaucht.

00:13:39: Ein Mensch mit klarer moralischer Vision und dem Mut sowie der Initiative diese ohne Umschweife in die Tat umzusetzen.

00:13:49: Hunderte polnische Kinder – und damit auch deren Kinder- und Enkelkinder verdanken ihr Leben und ihr Glück!

00:13:56: Der Charakterstärke des Maharajas einfach und entschlossen für das Gute zu handeln.

00:14:06: Dieser Artikel erschien im Original auf TheEpochTimes.com unter dem Titel, the Good Maharaja – How an Indian Prince Saved Hundreds of Polish Children during World War II.

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